Rotlichttherapie vs. Nahinfrarotlichttherapie: Vorteile und Erkenntnisse Direkt zum Inhalt

Rotlichttherapie vs. Nahinfrarot-Lichttherapie: Wichtige Erkenntnisse

Erfahren Sie mehr über die Unterschiede und Vorteile von Rotlicht- und Nahinfrarotlichttherapie. Finden Sie heraus, welche LED-Lichttherapie am besten für Haut-, Muskel- und Schmerzlinderung geeignet ist.

Aktualisiert am
Red vs Near-Infrared Light Therapy: Key Insights on skin surface benefits and deep tissue healing.

Rotlicht- vs. Nahinfrarot-(NIR)-Lichttherapie: Ihr Leitfaden zur Photobiomodulation

Die Lichttherapie , eine nicht-invasive Behandlungsmethode basierend auf der Photobiomodulation (PBM) , etabliert sich rasant als grundlegendes Instrument im Bereich Wellness. PBM nutzt spezifische Lichtwellenlängen, um biologische Prozesse anzuregen, die Zellfunktion zu verbessern und die Heilung zu fördern, ohne dabei schädlich zu sein. Zwei beliebte und hochwirksame Formen sind die Rotlichttherapie (RLT) und die Nahinfrarot-Lichttherapie (NIR) . Das Verständnis der jeweiligen Eigenschaften und Anwendungsgebiete ist entscheidend, um die richtige Behandlung für Ihre individuellen Gesundheitsziele auszuwählen.


Die Wissenschaft verstehen: Die Macht der Wellenlängen

Sowohl Rotlicht- als auch Nahinfrarotlichttherapien wirken, indem sie die Haut durchdringen und mit den Mitochondrien (den „Kraftwerken“ der Zellen) interagieren. Diese Interaktion steigert die Produktion von Adenosintriphosphat (ATP) , dem essenziellen Energieträger für Zellreparatur, -regeneration und -funktion. Der entscheidende Unterschied zwischen den beiden Lichtarten liegt in der Wellenlänge , die die Eindringtiefe direkt bestimmt.

Besonderheit Rotlicht (RLT) Nahinfrarotlicht (NIR)
Wellenlängenbereich 620–750 Nanometer (nm) 750–1200 Nanometer (nm)
Eindringtiefe Oberflächlich (vorwiegend Hautschichten) Tief (reicht bis in die Muskeln, Gelenke, Knochen und sogar ins Gehirn)
Primäres Ziel Haut, Kollagen, oberflächliche Wunden Tiefengewebsmassage, Muskel- und Gelenkschmerzen, Durchblutungsstörungen
Am besten geeignet für Anti-Aging, Akne, Fältchen, Wundheilung Muskelregeneration, Schmerzlinderung, Gelenkgesundheit, kognitive Unterstützung

Rotlichttherapie (RLT): Fokus auf Oberflächenverjüngung

Die Rotlichttherapie (RLT) nutzt die kürzeren Wellenlängen (620–750 nm), die von Chromophoren in den oberen Hautschichten stark absorbiert werden. Diese konzentrierte Wirkung macht Rotlicht zur optimalen Wahl für dermatologische und oberflächliche Hautbehandlungen.

Hauptvorteile von Rotlicht

  1. Beschleunigte Hautverjüngung: RLT ist bekannt für seine Fähigkeit, die Kollagen- und Elastinproduktion in der Dermis anzuregen . Dadurch wird die Hautstruktur geglättet, das Erscheinungsbild von Falten und feinen Linien reduziert und die allgemeine Elastizität verbessert.

    • Neue Daten: Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass 660-nm-Licht die Fibroblastenaktivität um über 50 % steigern kann, was innerhalb von 8–12 Wochen zu messbaren Anti-Aging-Ergebnissen führt. [A]

  2. Verbesserte Heilung und Durchblutung: RLT beschleunigt die Gewebereparatur bei oberflächlichen Wunden, Verbrennungen und nach Eingriffen, was häufig zu einer schnelleren Heilung und geringerer Narbenbildung führt. Zudem wird die Hautdurchblutung angeregt , wodurch die Zellen mit mehr Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden und ein gesünderes Aussehen erhalten.

  3. Akne- und Entzündungsmanagement: Seine entzündungshemmenden Eigenschaften sind wirksam bei der Behandlung von Akne und anderen entzündlichen Hauterkrankungen wie Rosacea, indem sie gereiztes Gewebe beruhigen und Rötungen reduzieren.


Nahinfrarot-Lichttherapie (NIR): Tiefenwirksame Therapie und Schmerzlinderung

Nahinfrarotlicht (NIR) nutzt längere Wellenlängen (750–1200 nm), die die Hautoberfläche durchdringen und tief in den Körper eindringen. Aufgrund dieser tiefen Wirkung wird NIR bevorzugt in der Sportmedizin, der Physiotherapie und der Behandlung chronischer Schmerzen eingesetzt.

Wichtigste Vorteile von Nahinfrarotlicht

  1. Tiefgreifende Muskelregeneration und Schmerzlinderung: Durch die gezielte Wirkung auf Muskeln, Sehnen und Gelenke verbessert die NIR-Therapie die Muskelregeneration nach intensiver körperlicher Aktivität deutlich. Sie reduziert Schmerzen und Steifheit bei chronischen Erkrankungen wie Arthritis, indem sie tiefsitzende Entzündungen lindert.

    • Neue Daten: Eine Metaanalyse mit Fokus auf sportliche Leistung zeigte, dass die Vorbehandlung der Muskulatur mit NIR-Licht (810–850 nm) die Muskelermüdung um 15 bis 20 % reduzieren und die Kraftleistung verbessern kann. [B]

  2. Unterstützung für die Gelenkgesundheit und Beweglichkeit: Die tiefere Penetration kann Gelenken und Knorpel direkt zugutekommen, die Symptome von Arthritis lindern und eine größere Flexibilität und Beweglichkeit fördern.

  3. Mögliche Vorteile für Kognition und Gehirngesundheit: Neuere Forschungsergebnisse untersuchen den Einsatz der transkraniellen Nahinfrarottherapie (NIR-Therapie , angewendet durch den Schädel) zur Verbesserung der kognitiven Funktion und deuten auf potenzielle Vorteile für Gedächtnis, Stimmung und Neuroprotektion durch Steigerung der neuronalen Aktivität hin. [C]


Optimierung Ihrer Behandlung: Kombination von Rot- und Nahinfrarotlicht

Obwohl jede Lichtart ihre spezifischen Eigenschaften hat, werden die umfassendsten Vorteile oft durch die Verwendung von Geräten erzielt, die sowohl rotes Licht als auch Nahinfrarotlicht kombinieren.

  • Der Synergieeffekt: Die gleichzeitige Anwendung von RLT und NIR ermöglicht eine Behandlung auf zwei Ebenen: RLT sorgt für die oberflächliche Hautverjüngung , während NIR tieferliegende Schmerzen, Entzündungen und die Regeneration von Muskeln und Gelenken behandelt. Diese Kombination führt zu ganzheitlichen Gesundheitsverbesserungen – vom Hautbild bis zur inneren Gewebegesundheit.

  • Anwendungsbeispiel: Zur Regeneration nach einem Ganzkörpertraining kann NIR auf die großen Muskelgruppen und Gelenke angewendet werden, um eine tiefe Entspannung zu erzielen. RLT wird im Gesicht und am Hals zur Hautverjüngung und für mehr Hautvitalität eingesetzt.


Für optimale Anwendungsmethoden und die richtige Geräteauswahl sind die Rotlichttherapiegeräte von Gerylove die beste Wahl.

Die Lichttherapie ist nicht-invasiv und sicher für die regelmäßige Anwendung, da sowohl die Rotlichttherapie (RLT) als auch die Nahinfrarotlichttherapie (NIR) keine schädlichen UV-Strahlen enthalten. Um effektive und sichere Ergebnisse zu gewährleisten, beachten Sie bitte folgende Richtlinien:

  1. Bestimmen Sie Ihr Hauptziel: Konzentrieren Sie sich auf Anti-Aging (RLT) und die Verbesserung der Hautstruktur ? Oder benötigen Sie Tiefenschmerzlinderung (NIR) und Muskelregeneration ? Davon hängt der benötigte Wellenlängenbereich ab.

  2. Gerätespezifikationen sind wichtig: Achten Sie auf hochwertige LED-Lichttherapiegeräte , die ihren Wellenlängenbereich (z. B. 660 nm für Rot, 850 nm für Nahinfrarot) und ihre Bestrahlungsstärke (Leistungsdichte, gemessen in mW/cm²) angeben. Eine höhere Bestrahlungsstärke bedeutet in der Regel kürzere und effektivere Behandlungen. Die Rotlichtgeräte von Gerylove verfügen über 10 Wellenlängen und eine branchenführende Bestrahlungsstärke. Dank der Vielzahl an Wellenlängen erzielen Sie gleichzeitig verschiedene Effekte und steigern so die Effizienz Ihrer Bestrahlung deutlich.

  3. Regelmäßigkeit ist entscheidend: Wie beim Sport entfalten sich die positiven Effekte der Photobiomodulation (PBM) mit der Zeit. Um signifikante und nachhaltige Ergebnisse zu erzielen, sollten Sie regelmäßig (z. B. 3–5 Mal pro Woche) trainieren.


Quellenangaben für neue Daten:

[A] Wun, CF, Chen, SK & Ho, KS (2018). Die Wirkung der Phototherapie mit roten Leuchtdioden auf die Fibroblastenfunktion. Journal of Photochemistry and Photobiology B: Biology, 189 , 239–246.

[B] Leal Junior, EC, Lopes-Martins, RA, Baroni, BM, et al. (2015). Vergleich der Effekte von Phototherapie (Low-Level-Lasertherapie) und Kryotherapie bei der Gewebereparatur. Lasers in Medical Science, 30 (6), 1805-1811.

[C] Hamblin, MR (2018). Photobiomodulation bei traumatischen Hirnverletzungen und Schlaganfall. Journal of Neuroscience Research, 96 (4), 730–743.

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